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geplanter Straßenspangenbau im Süden Geras

Seit dem Jahr 2000 ist die neue Friedensbrücke in Liebschwitz die wichtigste Ost-West-Verbindung im Süden der Stadt Gera. Die Salzstraße und die Zwickauer Straße sind mit dem Liebschwitzer Kreisverkehr dort angebunden. In Röppisch führt die Straße auf die stark frequentierte Bundesstraße 92. Ein Bahntunnel vor dieser Einmündung erhöht den Stressfaktor, insbesondere bei Lkw-Verkehr. Alle Transporter von Untitz (Deponie), Meilitz, von allen Wünschendorfer Firmen und auch der Liebschwitzer Lieferverkehr müssen da durch. Links abbiegen und Auffahren auf die B 92 ist zur Hauptverkehrszeit ein Wagnis. Eine Entlastung soll die neu geplante Verkehrsspange bringen, die auf der Ost- und der Westseite mit je einem Kreisverkehr angebunden wird. Ein Kreisverkehr entsteht am jetzigen Abzweig Zwickauer Straße (ehem. Betonstraße) nach Meilitz. Der West-Kreisel wird oberhalb des ehemaligen Bahnhofes Gera-Röppisch, also stadtauswärts auf den Feldern hinter den letzten Häusern an der B 92 entstehen. Die zwei Bahnlinien, die Weiße Elster und den Elsterradweg überspannt zukünftig ein 317 m langes Brückenbauwerk. Mehrere Bauvoruntersuchungen waren zu beobachten. Ursprünglich war der Ausbau der B92 bis zur Tempo-30-Brücke in Lusan und auch in Richtung Wolfsgefärth mit im Plan. Nunmehr wird es im Zuge des Verkehrsspangen-Bauprojektes einen neuen B 92-Abschnitt vom neuen Kreisel bis in Höhe der jetzigen Einmündung Weidaer Straße auf die B92 geben, also auf dem Gelände des ehemaligen Holzplatzes. Damit wurde den vielfachen Einwänden der Röppischer Initiativgruppe weitestgehend entsprochen. Irgendwann später wird es einen vierspurigen Bundesstraßen-Ausbau bis zum Anschluss Lusan geben.

Die Baumaßnahmen zum Spangen- und Brückenbau werden vom Ortschronist fotografisch begleitet. Bilder des Baufortschrittes werden hier eingestellt.

siehe:  Bilder / Verkehrsspange